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FDP Nordenham lädt zum Polittalk mit Bürgermeisterkandidatin und Bürgermeister ein

Die FDP Nordenham lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu zwei politischen Gesprächsabenden im Rahmen ihres FDP-Polittalks ein. Im Mittelpunkt stehen die bevorstehende Bürgermeisterwahl sowie die Zukunft der Stadt Nordenham. 

Am Dienstag, 2. Juni, um 18:30 Uhr ist die Bürgermeisterkandidatin Sonja Brödje zu Gast im Hotel Am Markt. Sie wird sich den Fragen der FDP-Stadtratsfraktion stellen und ihre Ideen sowie politischen Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode in Nordenham vorstellen. 

Ein weiterer FDP-Polittalk findet am Donnerstag, 25. Juni, um 18:30 Uhr, ebenfalls im Hotel Am Markt, statt. Dann begrüßt die FDP Nordenham den amtierenden Bürgermeister Nils Siemen. Auch er wird sich den Fragen der FDP-Mitglieder stellen und seine Vorstellungen für die Entwicklung Nordenhams in den kommenden acht Jahren präsentieren. 

Neben den Mitgliedern der FDP sind ausdrücklich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich an den Gesprächsabenden zu beteiligen und eigene Fragen an die Kandidatin beziehungsweise den Kandidaten zu richten. 

Nach den Sommerferien plant die FDP Nordenham zudem einen weiteren Polittalk mit dem amtierenden Landrat Stephan Siefken. Dieser soll im August stattfinden. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. 

Da die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist, bittet die FDP Nordenham um vorherige Anmeldung per E-Mail an: 

fdp.nordenham@web.de

FDP: Eröffnet der Rathausturm den Nordenhamer Wahlkampf?

FDP – Fraktion ist erstaunt über die vielen Kommentare der anderen Parteien

Mit Erstaunen hat die Stadtratsfraktion der FDP die Berichte der CDU, Unabhängigen und der
Grünen, sowie die Kommentierung der SPD in den sozialen Medien zur Kenntnis genommen und
fragt sich zugleich, ob die Parteien mit diesem riesigen Problemthema den Kommunal-Wahlkampf
eröffnet haben? Wäre es nicht wichtiger, jetzt schnelle Lösungen zu erarbeiten?
Bereits im alten Stadtrat (2016 – 2021) hat die FDP 2018 gefordert, ein neues Rathaus in der
Innenstadt als Miet-/Kaufobjekt zu bauen. Die WIN war gedanklich in der gleichen Richtung
unterwegs. Das Grundstück auf dem das neue Rathaus jetzt gebaut werden soll, befand sich damals
bereits im Besitz der GNSG, wo die Stadt Nordenham bekanntlich Hauptgesellschafter ist. Allen
Ratsmitgliedern und der Verwaltung waren durch Gutachten bekannt, dass der Rathausturm „in die
Jahre“ gekommen war. Die damalige Baudezernentin, Frau Ellen Köncke, bestand daraufhin auf
umgehende Sicherungsmaßnahmen um das Gebäude herum. Die Einkleidung des Rathausturms
durch ein Sicherungs-/Fluchtwege-Gerüst beginnend im Jahr 2018 – und erweitert in 2021 ist der
beste Beweis dafür. Die jährlich anfallenden und nicht kommunizierten Kosten pro Jahr hätte die
Stadt sehr gut für notwendigere Sachen verwenden können.
Allerdings waren damals die beiden größten Fraktionen im Nordenhamer Stadtrat, SPD und CDU,
gegen den diesen Lösungsvorschlag und favorisierten einen Anbau am alten Rathaus, der, wie sich
nach der Planung herausstellte, auf Grund einer massiven Kostensteigerung nicht zu realisieren war.
Wäre seinerzeit die Forderung der FDP und der WIN von der Verwaltung ernsthaft geprüft worden,
wäre das neue Rathaus bereits fertiggestellt. Aber SPD und CDU im damaligen Stadtrat ließen
jegliche Alternativideen im Keim ersticken.
Die Sperrung der Walther-Rathenau-Str. und den Umzug der Mitarbeitenden aus dem Rathausturm
in eine Zwischenlösung und die damit verbundenen Kosten hätte es in diesem Ausmaß so nicht
gegeben.
Bei der letzten Bauausschuss am 28. Jan. d. J. war es die FDP, die als erstes den schnellstmöglichen
Abriss des Turmes gefordert hat und die von der Verwaltung vorgeschlagene Mietlösung für die
Mitarbeitenden aus dem Rathausturm als kostengünstigste Variante favorisierte. Nach einer kurzen
Diskussion wurde dieser Beschluss einstimmig im Ausschuss gefasst.
Die jetzige Situation ist das Ergebnis langfristiger Versäumnisse der damaligen und jetzigen
Verwaltung. Unser Bürgermeister hat nunmehr in der Not in den sozialen Medien angekündigt, die
Nordenhamer Bürger und Bürgerinnen transparent über die weiteren Schritte zu informieren.
Eine vom maroden Turm ausgehende Gefahr für die Bevölkerung muss so schnell wie möglich
beseitigt werden. Die FDP-Fraktion sieht es jetzt als ihre Aufgabe an, die einzelnen Schritte nicht nur
zu begleiten, sondern auch genau zu kontrollieren.
Die FDP – Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass der Abriss des Rathausturms noch in diesem Jahr
erfolgt, damit die Walther-Rathenau-Str. wieder für den Verkehr genutzt werden kann.

FDP fordert frühzeitige Klarheit für das Veranstaltungsjahr 2026

Von den Oldtimer-Tagen über das Fonstock-Festival bis hin zum
Stadtfest: Der im Januar in den Medien vorgestellte Veranstaltungs-
kalender zeigt, wie vielfältig das kulturelle Leben in Nordenham ist.
Für die FDP Nordenham steht fest, dass diese Vielfalt auch 2026
verlässlich abgesichert werden muss – insbesondere mit dem Blick
auf die geplante Landpartie im Sommer.
„Veranstaltungen sind kein Beiwerk, sondern Teil der Lebensqualität
in unserer Stadt“ erklärt Rolf Ahlers, Vorsitzender des FDP-Stadt-
verbands. „Sie bringen Menschen zusammen, stärken Handel und
Gastronomie und machen Nordenham über die Stadtgrenzen hinaus
sichtbar.
Insbesondere „Garten und Ambiente“ habe über zwei Jahrzehnte
hinweg Tausende Besucher aus Nah und Fern angezogen und sei ein
fester Bestandteil des Sommers gewesen. „Der neue Standort an den
Gateteichen bietet die Chance, mit einem modernen Konzept an
diesen Erfolg anzuknüpfen – aber dafür braucht es jetzt Planungs-
sicherheit“, so Ahlers.
Aus Sicht der FDP sollte frühzeitig Klarheit geschaffen werden, damit
Veranstalter, Aussteller und Besucher sich auch 2026 darauf
verlassen können. „Große Veranstaltungen brauchen Vorlauf. Wer zu
lange zögert, riskiert unnötige Unsicherheit“, betont der FDP-
Vorsitzende.
Sollten organisatorische und finanzielle Fragen zu klären sein, sei jetzt
der richtige Zeitpunkt, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Eine
lebendige Stadt entsteht nicht von allein – sie braucht verlässliche
Entscheidungen.